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2014, kinetisches installation,
ca. 10 0 x 100 x 30 cm,
getriebemotor, uhrengehäuse, ziffernblätter, diverse materialien

 

 

 

 

 

„Was auf den ersten Blick wie ein modernes Uhrenziffernblatt wirkt, entpuppt sich auf den zweiten als eine Ladeanzeige, wie sie von Smartphones oder Computern bekannt ist. Das Ende des Ladens eines Inhalts wird jedoch niemals erreicht. Eine Enttäuschung. Durch die Wiederbelebung des Uhrenkörpers an seinem ursprünglichen Ort lädt Wrede das Vorhandene, oder besser dessen Überreste, mit neuer Bedeutung auf. Seine eigentliche Funktion bleibt erhalten, wird jedoch ins Absurde übersteigert.“


Katharina Groth